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Neues Mitglied für den Migrationsfachdienst

Information und Beratung in allen Anliegen rund um das Thema Migration jetzt mit neuer Ansprechpartnerin

Senftenberg Das Beratungsangebot des Migrationsfachdienstes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wird seit Kurzem um eine weitere Anlaufstelle ergänzt: Sylvia Leisner ist nun Ansprechpartnerin in allen Angelegenheiten rund um das Thema Migration von Erwachsenen. In ihren Sprechzeiten in Lauchhammer, Senftenberg und Großräschen hilft sie ausländischen Zuwanderern, die älter als 27 Jahre sind und Spätausgesiedelten in vielen Alltagsangelegenheiten.

Neues Mitglied für den Migrationsfachdienst
Sylvia Leisner vom Frakima e.V. (li. )ist das neue Mitglied im Migrationsfachdienst des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Hier im einem Arbeitsgespräch mit der Integrationsbeauftragten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Kathrin Tupaj. Foto: Maik Voit

“Gespräche können natürlich auch gesondert vereinbart werden”, fügt die Senftenbergerin hinzu. Besonders oft gäbe es bislang in den Bereichen Kindertagesbetreuung, Hortunterbringung und Schulpflicht von Kindern sowie in finanziellen Belangen Informationsbedarf. “Eine der größten Schwierigkeiten der Ankommenden ist zunächst aber das Erlernen der deutschen Sprache”, erklärt die Diplom-Sozialpädagogin, welche lange Zeit als Sozialarbeiterin an einem Gymnasium tätig gewesen ist. “Wir helfen hier, indem wir entsprechende Kurse vermitteln”, erzählt sie.

Aber auch mit anderen Problemen sehen sich Zugewanderte im Alltag konfrontiert: So gilt es beispielsweise, Fragen zum Aufenthaltsstatus und zu Integrationsmaßnahmen zu klären, Anträge auf Berufsanerkennung auszufüllen, Wohnungen und Hausärzte zu suchen oder Plätze für die Kinderbetreuung zu beantragen: “Der Bedarf an Beratung ist nach wie vor hoch. Der Migrationsfachdienst steht hierbei sowohl Zuwanderinnen und Zuwanderern als auch ratsuchenden Diensten, Einrichtungen und Institutionen der Region mit qualifizierten und bedarfsorientierten Beratungsangeboten als Ansprechpartner zur Seite”, erklärt die Integrationsbeauftragte des Landkreises OSL, Kathrin Tupaj.

Ziel des Dienstes sei es dabei nicht nur zu beraten, sondern auch den Kontakt zu anderen Fachdiensten und Angeboten zu vermitteln, Maßnahmen im Bereich soziale Integration und Freizeitgestaltung voranzubringen.

Quelle: www.lr-online.de